Viele Einflüsse am Sockel
Spritzwasser, hohes Gelände, schadhafte Abdichtung, Risse, Leitungswasser und Bodenfeuchte können ähnlich aussehen.
Die Schadenshöhe allein beweist keine aufsteigende Feuchte. Salze und frühere Beschichtungen verändern das Bild.
- Innen- und Außenansicht
- Gelände und Entwässerung
- Fallrohre und Leitungen
- Schadenshöhe
- Wetterverlauf
Wasserführung ansehen
Gefälle, dichte Beläge und überlastete Abläufe können den Sockel belasten. Nach Starkregen ist stehendes Wasser wichtig.
Eine sichtbare Sockelbeschichtung löst keinen verdeckten Wasserweg.
Putz und Salze einordnen
Ausblühungen zeigen Salze, nicht automatisch deren Herkunft. Dichte Anstriche können Feuchte stauen.
Vor der Sanierung sind Feuchteverteilung, Untergrund und Nutzung zu klären.
Abdichtung erst nach Prüfung
Innen- und Außenabdichtung, Horizontalsperre und Putzsanierung lösen unterschiedliche Aufgaben.
Digital kann vorsortiert werden; konkrete Sanierungsplanung benötigt einen Ortstermin.
Was Eigentümer häufig wissen möchten
Ist ein feuchter Sockel immer aufsteigende Feuchte?
Nein. Seitlicher Eintrag, Spritzwasser, Leitungen und Kondensat sind ebenfalls möglich.
Brauche ich sofort eine Horizontalsperre?
Nicht ohne Ursachenprüfung. Sie wirkt nur gegen einen passenden Feuchteweg.
Kann ich Sanierputz direkt auftragen?
Untergrund, Salzbelastung und Feuchtequelle müssen vorher geklärt werden.
Schadenbild einordnen lassen
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Erst Ursache und Untergrund klären, dann Produktdaten und Verarbeitungshinweise des Herstellers prüfen.
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